BVB Tabellenführer

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Der BVB zeigt neu-Erstligist Ingolstadt die Grenzen auf und ist verdienter Tabellenführer. Fast unglaublich, dass ein Team, das in den letzten drei Spielen zwölf Tore schoss, derzeit nur ein echtes Problem hat: die Chancenverwertung.

Als längst alles zu Ende war, leistete sich ein Ingolstädter Fan noch einen heftigen Wutausbruch: „Ihr Pfeifenköpfe“, rief er einem Pulk Gästefans zu. „ihr werdet am Ende Fünfter und Bayern Meister…“ Den Anhängern der Schwarz-Gelben, die im Schatten der Haupttribüne auf ihre Busse warteten, war der Choleriker nur ein paar Witzeleien wert. Zu offensichtlich war, dass da ein niedergeschlagener Rentner Zuflucht beim großen Nachbarn aus München suchte, weil die eigene Mannschaft beim 0:4 doch zu offensichtlich unterlegen war.

Die Gelassenheit der Borussen war dabei nur allzu verständlich. Schließlich galt es, den gerade errungenen ersten Platz zu feiern – mit sechs Zählern und 8:0 Toren fällt der ja auch beeindruckend aus. Zumindest wenn man Fan eines Vereins ist, und nicht dessen Angestellter, der das nur eine „Momentaufnahme“ (Matthias Ginter) nennt. Und damit natürlich recht hat.

Nicht auszudenken allerdings, wie deutlich die Momentaufnahme schon am Ende des zweiten Spieltags hätte ausfallen können, wenn der BVB zuvor nicht ein halbes Dutzend bester Chancen hätte liegen lassen, ehe Ginter in der 55. Minute endlich den Treffer erzielte, der schon so lange in der Luft gelegen hatte.

In der zweiten Hälfte stimmte die Chancenverwertung

Zuvor hatten Marco Reus (8./28.), Henrich Mchitarjan (18.) und Pierre-Emerick Aubameyang (21./22.) weitere Großchancen vergeben. Danach machten Reus (60.), Shinji Kagawa (84.) und Aubameyang (90.) den Sack zu.

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